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ÜBER UNS
Das Waldhaus Deininger Weiher - ein Ort mit Geschichte.
Nur wenige Jahre nach dem Krieg erfolgt der Spatenstich am Deininger Weiher. Seit jeher zieht das Gasthaus die Gäste aus Nah und Fern an das idylische Gewässer. Wir möchten dieses Erbe bewahren, das Haus in die Zukunft führen und Tradition leben. Wir sagen "Herzlich willkommen im Waldhaus Deininger Weiher!"
Christian, Max & Julian
1948 — Die Idee
Im Sommer 1948 entstand die Idee, am Deininger Weiher ein Gasthaus zu errichten. Anni und Hans Schwaiger fassten den Plan, am Weiher etwas Eigenes aufzubauen und zu Weihnachten 1948 fiel die endgültige Entscheidung. Architekt Wacker aus München wurde mit der Planung beauftragt.
1950 — Eröffnung
Am 4. Mai 1950 begannen die Bauarbeiten, bereits am 28. August fand die Eröffnung statt. Zur Einstandsfeier spielte die Deininger Blaskapelle vom Balkon, rund 400 Gäste kamen. Um 20 Uhr war das Bier aus. Der Betrieb war eröffnet.
1950–1956 — Aufbau unter schwierigen Bedingungen
Kein klares Wasser, Stromprobleme, eine Zufahrt, die bei Regen zur Schlammgrube wurde. Die ersten Pensionsgäste zahlten sieben Mark für Vollpension, ein Schnitzel kostete 1,30 Mark. Der Betrieb wuchs langsam und stetig.
Ab 1956 — Ein Gasthaus mit Stammgästen
1956 wurde ein Tiefbrunnen gebaut. Hausgebackene Kuchen und Schmalznudeln wurden zum Markenzeichen. Im Sommer waren alle Fremdenzimmer belegt, Pensionsgäste blieben ein bis zwei Wochen.
Die 1960er — Herausforderungen und Begegnungen
Die 1960er brachten nicht nur betriebliche Herausforderungen, sondern auch besondere Begegnungen. Die Profimannschaft des TSV 1860 München verbrachte in der Meistersaison 1965/66 die Nacht vor Heimspielen stets am Deininger Weiher. Schauspieler Gerd Fröbe — bekannt als Goldfinger in JamesBond — war ein guter Freund des Hauses. Und Eislauf-Olympiasieger Erhard Keller drehte im Winter auf dem zugefrorenen Weiher seine Runden.
1970–2026 — Ein beliebtes Ausflugsziel
Nach der Verpachtung des Gasthauses 1970 blieb der Deininger Weiher ein viel besuchtes Ausflugsziel im südlichen Münchner Umland. In den 1970er Jahren wurde der Weiher saniert und das Gelände als öffentliches Ausflugsziel ausgebaut. Über die Jahre wurde kontinuierlich investiert und weiterentwickelt: Der Kiosk wurde modernisiert, aus einfachen Einzelzimmern mit Etagenbad entstanden komfortable Doppelzimmer, und das ursprüngliche Umkleidehaus am Wasser entwickelte sich zu einem beliebten Veranstaltungsort.